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Bis ans Ende von Frankreich

Eine Reise ins Ungewisse

Als klar wurde, dass meine geplante Tour zu den Lofoten aus Budgetmangel platzen würde, musste schnell eine andere Lösung gefunden werden. Aber wohin nur? Meine Vorstellung war, etwas Außergewöhnliches, Neues, aber doch mit dem Wohnmobil Erreichbares zu finden. Durch Zufall traf ich einen alten Freund, der mir von einem Evo Bikepark in Digne les Bains erzählte. Dort soll es in der Nähe ein bizarres Felsmassiv geben. Ich googelte die Region und fand Archail. Das 23 Einwohnerdorf, mitten in der Provence-Alpes-Côte d’Azur, liegt direkt vor den schwarzen Bergen der Provence. Die Franzosen sagen zu diesem Ort ‚Terres Noires‘ was so viel heißt wie ‚schwarze Erde‘. Es besteht aus zahlreichen, übereinander liegenden Schichten aus einem zu Gestein verfestigtem Grobkies.

Unglaublich schöne Landschaften

© Falch Photography

Auf nach Frankreich

Das Ziel war festgelegt. Mit Florian Falch, einem der namhaftesten Sportfotografen im Umkreis und Sandra Börner, einer befreundeten Sportlerin, machten wir uns auf den Weg vom heimischen Bodensee in Richtung Provence. Es war eine Reise ins Ungewisse, da ich nicht sehr viele Informationen recherchieren konnte, wie es dort ist zu biken. Dennoch überzeugten mich die Bilder von dieser atemberaubenden Landschaft, sodass wir es einfach versuchen mussten.

Kuriose Orte auf unserem Weg nach Archail

© Falch Photography

Entdeckungsfahrt zu neuem Terrain

Nach 8 Stunden Fahrt hatten wir unser Ziel erreicht. Wir stiegen aus und waren so geflasht, dass wir nur da standen und staunten. Keine Autos, kein Lärm, nur der Ruf des Kuckucks war zu hören – Natur pur – Eindrücke die wir zuerst auf uns wirken lassen mussten. Als wir uns wieder gefangen hatten, beschlossen wir noch eine erste kleine Runde in Terres Noires zu drehen. Auf einem kleinen Kiesparkplatz, kurz vor Archail, stellten wir unser Wohnmobil ab und pedalierten los.

Mit den Bikes vor den Black Hills der Provence

© Falch Photography

Ein Traum für Freigeister

Die Provence bietet für jeden Geschmack das Richtige. Egal ob Fahrradfahren, Wandern oder selbst nur die Landschaft aus dem Wohnmobil genießen. In jedem kleinen Ort gibt es einen oder mehrere Campingplätze die sehr gepflegt und preiswert sind. Auf den Landstraßen gibt es zahlreiche Rastplätze die zu einen kurzen Zwischenstop einladen. Ich kann diese Tour also nur empfehlen!

Oli Dorn ist leidenschaftlicher Mountainbiker und World Traveller. Er fährt regelmäßig zu Events und hat mit dem Malibu immer sein Zuhause dabei. Hier nimmt er uns mit auf seine abenteuerlichen Reisen und berichtet hautnah von seinem Leben im Malibu. Von ihm können wir eine Menge Offroad-Touren erwarten.